Warum das überhaupt so viel Arbeit macht
Ein Patient bringt zwanzig, dreißig, manchmal fünfzig Befunde mit. Arztbriefe, Ambulanzkarten, MR-Befunde, Pflegeberichte. Jemand sortiert die nach Datum. Nicht lesen, nicht bewerten — sortieren. Das dauert.
Danach kommt die Abtipp-Arbeit. Bei einem sauberen PDF geht Kopieren noch. Bei einem Fax oder einem schiefen Scan nicht mehr. Dann tippt jemand ab, Wort für Wort. Und am Ende muss das Ganze noch die Form Ihres Gutachtens bekommen: Überschriften, Struktur, chronologische Reihenfolge.
Das Gutachten schreiben ist Ihr Beruf. Das Sortieren und Abtippen ist es nicht.
Was mit einem Stapel PDFs passiert
Vier Schritte, mehr ist es nicht:
- Hochladen. Alle Befunde eines Patienten auf einmal. Unsortiert, in einer Datei oder in zwanzig — wurscht.
- Trennen. Liegen mehrere Befunde in einer PDF, erkennt das System, wo einer endet und der nächste beginnt.
- Chronologisch ordnen. Älteste zuerst, so wie es ins Gutachten gehört.
- Übertragen. Die Inhalte gehen in Ihre Vorlage, in Ihre Felder, formatiert.
Am Ende steht ein Word-Dokument, das Sie weiterschreiben. Kein fremdes Format, das Sie danach umbauen müssen.
Was heißt „eins zu eins"?
Das ist der Punkt, an dem sich Befundscanner von einem allgemeinen KI-Werkzeug unterscheidet. Was im Befund steht, kommt so ins Dokument. Es wird nichts umgeschrieben, nichts abgekürzt, nichts zusammengefasst und nichts dazuerfunden.
Übernommen wird in Blöcken von durchschnittlich rund 17 Wörtern. Wie das gemessen wird, steht in der Methodendokumentation Wörtlichkeit.
Bleibt meine Gutachtenvorlage erhalten?
Ja, und das ist der Punkt. Ihre Vorlage wird eingerichtet: Ihre Feldnamen, Ihre Reihenfolge, Ihre Fixtexte vor jedem Befund. Auch Präfixe wie „/Auszug" vor dem Befundtitel, wenn Sie so arbeiten.
Jedes Gutachten sieht anders aus. Deshalb richten wir das gemeinsam mit Ihnen ein, statt Ihnen ein Format vorzusetzen.
Wie schauen Sie das Ergebnis durch?
Links das PDF, rechts Ihr Dokument. Klicken Sie rechts ein Feld an, springt links die Stelle im Original an, aus der es stammt. Sie sehen also zu jeder Angabe, wo sie herkommt.
Was nicht ins Gutachten soll, blenden Sie blockweise aus. Was anders formuliert gehört, überschreiben Sie direkt im Dokument. Danach laden Sie die Word-Datei herunter.
Sie müssen jeden Befund gegenchecken. Es gibt kein Ein-Klick-Gutachten, und das ist Absicht. Wir ersetzen niemanden, sondern wir unterstützen nur. Die Beurteilung bleibt bei Ihnen.
Und wenn der Scan schief ist?
Schiefe Scans und Faxe sind der Normalfall, nicht die Ausnahme. Schiefe Seiten werden begradigt, Faxrauschen und Stempel kompensiert. Bei einer unleserlichen Stelle haben Sie das Original direkt daneben und korrigieren an Ort und Stelle.
Selbst anschauen
Der kostenlose Zugang enthält Testbefunde. Sie brauchen keine eigenen Patientendaten, um zu sehen, was aus einem Stapel wird — Account erstellen, Testbefund öffnen, durchklicken.
Auf der Startseite läuft die Prüfansicht als bedienbare Vorschau, dort sehen Sie den Splitscreen mit einem echten Testbefund.