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Befundscanner

Datenschutz

Darf ich als Sachverständiger Patientendaten durch eine KI schicken?

Das hängt davon ab, wohin die Daten gehen und wer sie sieht. Bei Befundscanner bleiben sie auf eigenen Servern in Europa, es geht nichts nach Amerika, und niemand außer Ihnen sieht die Befunde — wir auch nicht. Nach 24 Stunden sind sie gelöscht. Die Beurteilung bleibt bei Ihnen.

Stand: 1. September 2026Von Ing. Piere PaukovitschAlle Beiträge

Der Einwand, den wir zuerst hören

„Hochsensible Patientendaten in eine KI? Riskiere ich damit nicht meine Berufsberechtigung?" Diese Frage kommt fast immer als erste. Zu Recht.

Befunde nach Art. 9 DSGVO sind kein normaler Text. Wer sie in ein beliebiges Chat-Fenster kopiert, weiß meist nicht, wo sie landen und wer sie danach noch sieht. Genau deshalb ist Befundscanner nicht als allgemeines KI-Werkzeug gebaut, sondern für diesen einen Arbeitsablauf.

Das ist keine Rechtsberatung. Ob und wie Sie ein Werkzeug einsetzen dürfen, entscheiden Sie und Ihre Rechtsberatung. Was wir sagen können, ist, wie Befundscanner gebaut ist — und das steht hier.

Ist das eine Cloud-KI?

Nein. Und das ist der Unterschied, auf den es bei Befunden ankommt.

Ein allgemeines KI-Werkzeug im Browser schickt Ihren Text an den Server eines Anbieters. Was dort damit passiert, entzieht sich Ihnen. Befundscanner macht das nicht. Das Modell, das Ihre Befunde liest, läuft auf Servern, die nur für uns reserviert sind. Es ruft keine fremde Schnittstelle auf.

Im Klartext:

  • Ihre Befunde gehen an keinen externen Anbieter und an keine KI-Firma.
  • Niemand außer Ihnen kann sie sehen. Auch wir nicht.
  • Auf dem Server, der liest, wird nur verarbeitet. Gespeichert wird dort nichts.
  • In ein Modelltraining fließt nichts.

Es gibt also keine Stelle, an der Ihre Patientendaten das Haus verlassen.

Wo liegen die Daten?

Auf eigenen Servern in Europa. Es geht nichts nach Amerika, es ist keine US-Firma beteiligt.

Wer kann die Befunde sehen?

Niemand außer Ihnen. Jede Praxis hat ihren eigenen Schlüssel, Ihre Befunde liegen nie im Klartext gespeichert. Auch wir kommen nicht heran.

Wann sind die Daten wieder weg?

Das läuft in zwei Stufen, und die sollte man auseinanderhalten:

  • Auf dem Server, der die Befunde liest, werden die Daten nur verarbeitet. Dort wird nichts gespeichert.
  • Danach liegen sie in der Datenbank — 24 Stunden ab dem ersten Upload, dann werden sie fix gelöscht.

Die verbleibende Zeit läuft in der Kopfzeile der Anwendung sichtbar mit. Sie müssen uns das also nicht glauben, Sie sehen es.

Entscheidet die KI etwas?

Nein. Das System schlägt vor, Sie entscheiden. Sie sehen zu jeder übernommenen Angabe die Fundstelle im Original, blenden aus, was nicht ins Gutachten gehört, und schreiben um, was anders lauten soll.

Dieser Ablauf ist der Grund, warum Art. 22 DSGVO — automatisierte Entscheidungen im Einzelfall — hier nicht greift: es gibt keine. Wir ersetzen niemanden, sondern wir unterstützen nur.

Was liegt auf dem Papier?

Entstanden ist das mit Juristen, Datenschutzexperten und medizinischen Gutachtern — nicht danach, sondern bevor der erste Kunde da war.

Was Ihre Datenschutzbeauftragte davon braucht

Meist zwei Dokumente: die technischen und organisatorischen Maßnahmen und den Auftragsverarbeitungsvertrag. Ersteres können Sie oben direkt herunterladen, für den Vertrag melden Sie sich kurz bei uns.

Ohne eigene Patientendaten ausprobieren

Der kostenlose Zugang enthält Testbefunde. Sie können sich also ansehen, wie die Prüfansicht arbeitet, ohne einen einzigen echten Befund hochzuladen.

Bleiben Fragen zum Datenschutz offen, rufen Sie an. Lieber ein Telefonat als ein Werkzeug, bei dem Sie sich unwohl fühlen.